EVAK

EVAK Konzept

Die Evakuierung von Gebäuden, Anlagen oder Veranstaltungsgelände ist eine einschneidende Notmassnahme, welche als letztes Mittel für die Gewährleistung der Sicherheit der Mitarbeiter gedacht ist. Arbeitgeber, Gebäudeeigentümer oder Nutzer sowie Veranstalter ist deshalb ein Evakuierungskonzept nicht nur ein moralisches, sondern auch ein rechtliches Muss.

Unter Berücksichtigung des Betriebszwecks, der Gefährdungen und den bestehenden und zukünftigen Sicherheitsorganisationen können angepasste Evakuierungskonzepte erstellt werden. Dabei werden sowohl bauliche und technische als auch organisatorische und personelle Massnahmen definiert.

EVAK Ausbildung

Jede Ereignisorganisation baut für eine funktionierende Evakuierung auf eine Vielzahl von Funktionären, dies können Sammelplatzverantwortliche, Stockwerkhelfer, EVAK-Helfer, Verkehrsposte und viele mehr sein. Eine einheitliche, regelmässige und praxisorientierte Schulung ist dabei die Basis und garantiert eine sichere Evakuierung.

Ob mittels E-Learning, Einzelunterricht oder Gruppenunterricht die Schulung der Mitarbeiter muss «nutzergerecht» erfolgen. Der Aufbau, Umsetzung und die Kontrolle dieser Schulung kann durch die Rhynland, Haueter & Partner AG erfolgen, dabei wird die Erfahrung und Erkenntnisse aus den verschiedensten durchgeführten Übungen in die Schulung einbezogen. Die Schulungen selbst richten sich nach anerkannten Normen wie EDUQUA oder ISO 29990.

EVAK Übung

Mit Evakuierungsübungen werden die Fähigkeiten, Abläufe und Reaktionen der bestehenden Ereignisorganisation und der geschulten Mitarbeiter überprüft. Da solche Übungen einen Eingriff in die Betriebsabläufe darstellen müssen sie sorgfältig geplant, umgesetzt sowie vor- und nachbearbeitet werden. Dabei sollen die Betriebsstörungen so klein als möglich gehalten werden. Evakuierungsübungen können unangekündigt im laufenden Betrieb, angekündigt während oder ausserhalb der Betriebszeiten erfolgen.

Für die Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der Evakuierungsübung wird zusammen mit der Ereignisorganisation, der Geschäftsführung oder den Verantwortlichen für die Sicherheit der Übungsrahmen, die Zielvorgaben, die beteiligten und beübten Stellen sowie zeitliche Komponente definiert. Um optimale Erfahrungen aus der Evakuierungsübung ziehen zu können, wird der Übungsverlauf durch geschulte Beobachter verfolgt und die Feststellungen mittels Checklisten erfasst. Dadurch können einheitliche Beurteilungskriterien angewandt werden. Abgeschlossen wird die Übung mit einem Schlussbericht, welcher die Erkenntnisse und die empfohlen Massnahmen ausführt.